An dieser Stelle versammle ich Feedback aus meinen Beratungsangeboten, dass mich meist nach einer Stillberatung oder einem Babymassagekurs erreicht. Ich teile diese Rückmeldungen an dieser Stelle, damit Sie sich einen Eindruck von meiner Art der Beratung machen können.


Von einer lieben Oma, die ihre Tocher nach der Geburt von J. liebevoll begleitet und sich um Unterstützung auf dem Weg zum Vollstillen gekümmert hat, erreichte mich zum Jahresende folgende Mail:

Liebe Frau Giese,

zwischen den Feiertagen möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich ganz herzlich für die nette und kompetente Stillberatung bedanken.
J. wird mittlerweile voll gestillt.
Nach einiger Zeit des Zufütterns der abgepumpten Milch plus einer homöopathischen Arzneimittelgabe, hat meine Tochter die Flasche wieder völlig absetzen können -von einem Tag auf den anderen. Von da an nahm Jolanda rasant an Gewicht zu.
Es ist sehr schön, daß durch Ihre Hilfe – was keiner mehr zu hoffen wagte- doch noch wahr wurde.
Auch im Namen meiner Tochter wünschen wir Ihnen schöne noch verbleibende Weihnachtstage und alle guten Wünsche für Sie und ihre Arbeit für das kommende Jahr.

Herzlich
M.


Einige Wochen nach einem Hausbesuch im Frühwochenbett habe ich von Annett eine tolle Rückmeldung bekommen:

Ich wollte mich kurz zurückmelden. Du warst Anfang September bei uns für eine Stunde und ich habe zu dem Zeitpunkt (9 Tage nach Geburt) fast gar nicht gestillt. 2 Tage nach deinem Besuch stillte ich voll (mit Hütchen) und nun, 10 Wochen später, ganz ohne Hilfsmittel. Es tut auch fast nicht mehr weh.

Vielen, vielen Dank für alle Ratschläge und das Mut machen. Bei mir ein voller Erfolg :o)

Trotz dass wir wirklich wenig schlafen nachts, bin ich super zufrieden, dass es nun doch endlich alles klappt. Dass ein Gespräch so viel bringen kann, hätte ich vorher nie gedacht. Die Investition war definitv die beste, die wir fürs Kind und überhaupt die ganze Familie haben machen können. Danke, danke, danke!


Von einer Babymassage-Kursteilnehmerin:

Liebe Karin,

ich muss dir einfach von Annas Reaktion auf die Bauchmassage berichten. Grundsätzlich findet sie die toll, auch wenn sie eher aktiv mitarbeitet statt entspannt zu genießen. Seit gestern scheint sie wieder einen Wachstumsschub zu haben, der alle 3 Wochen wiederkehrt und sich in starkem Unwohlsein und jämmerlichem Schreien äußert. Liegen ist unangenehm, über der Schulter liegen ist unangenehm, Aufstoßen ist unangenehm, selbst leichtes Rücken- oder Popoätscheln ist zuviel, sie kann nicht in Ruhe trinken… nur das Tragetuch bring Linderung. Beim Trinken und Aufstoßen schlug Anna sich heute Morgen immer mit dem Unterarm auf den Bauch und jammerte. Ich dachte, dass die Kolikmassage Linderung bringen könnte. Du kannst dir Annas erleichterten und strahlenden Gesichtsausdruck bei Beginn der Massage nicht vorstellen! Den 6er-Rhythmus konnte ich allerdings nicht einhalten, weil ANNA den Rhythmus bestimmen wollte. Wasserrad bzw Sonnemond musste so lange gemacht werden, bis SIE die Füßchen anzog und zum Auf-Ab aufforderte. Auf-Ab musste so lange gemacht werden, bis SIE die Beine durchstreckte und zum Boden drückte. Wenn sie beim Wasserrad grimassierte und meine Hände mit den Armen wegruderte, musste ich Sonnemond machen und vice versa. Und wehe, ich ging vor Aufforderung zur nächsten Technik über… da jammerte sie sofort! Nach 15 Minuten dachte ich, das genügt, und fing an, sie wieder einzupacken. Anna protestierte quietschend, schimpfend und grimassierend bis ich das Bäuchlein wieder auspackte. Sofort strahlte sie mich an und reckte mir den Bauch entgegen. Nach insgesamt 40 Minuten Bauchmassage sagte Anna ständig „Guuuu“ und „Uggu“ – ihre Lieblingslaute, wenn sie sich über uns freut und das mitteilen will. Als ich meine Hände neben ihren Kopf legte in der Annahme Anna sei in „Plauderlaune“, klemmte sie meine Hand zwischen Kopf und Arm und schmiegte ihren Kopf in meine Hand wie ein Kätzchen. Und das trotz streng kümmelig-riechender Windsalbe an meinen Händen. Damit war die Massage beendet.


Von einer Kursteilnehmerin:

Kolik- und Babymassage –

Eine tolle Lösung, die allen auch noch Spaß macht

Oh, ist das schön – endlich ist sie da, unsere Katharina. Neun Monate, eigentlich zehn, haben wir gewartet und nun können wir sie sehen und anfassen.

Über das Stillen erfährt man viel. Sei es gut oder schlecht, aber jeder hat was dazu zu sagen, und jeder weiß es natürlich besser. Auch dass es drei Tage dauern kann bis die Milch richtig da ist, war mir nicht neu. Allerdings war ich etwas überrascht, als mein Kind immer wieder angelegt werden wollte. Mir hatte man was von alle vier Stunden erzählt. Ich war um jede 10 Minuten froh, die sie schlief und keinen Hunger hatte.

Im Krankenhaus bekam ich dann richtig Stress. Nach drei Tagen war immer noch wenig Milch da, aber es wurde mehr. Mein Kind wollte allerdings viel mehr und so gaben die Kinderkrankenschwestern, weil die Hausmittelchen nichts brachten, eine Flüssignahrung aus dem Gläschen.

Ich war schon sehr skeptisch, aber es half ja nichts; Katharina hatte Hunger und verschlang dieses Zeug milliliterweise. Nun sollte ich Stillen, dann jede Seite 20 Minuten lang Abpumpen und dann noch mein Kind zufüttern – Und nach einer Stunde hatte sie schon wieder Hunger. Das war logistisch einfach nicht machbar. Also fütterte mein Mann zu und ich pumpte ab. Wie gut, dass er da war. War ich vielleicht fertig. Aber Katharina musste keinen Hunger mehr aushalten und schlief mal mehr als 30 Minuten. Aber das Drama begann ja jetzt erst, wie sich hinterher rausstellte.

Katharina bekam Blähungen und diese waren auch ganz schnell Kolik artig. Im Krankenhaus gab´s Sab. Das half auch erst mal – allerdings nicht lange und zu Hause meinte die Hebamme und die Osteopathin, ich solle das nicht geben, denn das löst evtl. auch Koliken aus. Die dann noch ausprobierten Kümmelzäpfchen haben die Koliken zwar reduziert, aber Katharina musste so arg pupsen, dass sie dabei große Schmerzen hatte. Das war jetzt zwar anders, aber auch nicht besser. Von den Ärzten hört man ja eh bloß „da muss sie jetzt drei Monate durch“. So ein Schwachsinn.

Jetzt war ich total verwirrt und nahm den Rat meiner Hebamme, Babymassage zu machen, einfach an.

Das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Etwa eine Woche später kam Karin sogar zu mir nach Hause und fand eine sich völlig verkrampfende Katharina, die auf dem Bauch liegend schrie und nur Blähungen hatte und auf dem Rücken liegend Bauchweh bekam und die Koliken sich verfolgten. Ich war am Ende mit meinem Latein und auch den Nerven – und das, obwohl ich mich medizinisch echt ein bisschen besser auskenne, dachte ich zumindest.

Karin begann, mir die Massage zu zeigen – denn zum Erklären der Situation hatten wir ja später auch noch Zeit. Wichtig war jetzt, dass Katharina wieder besser liegen konnte. Warum die Situation so war, das war ja erst mal egal. Die erste Massage war sichtlich angenehm für Katharina, auch wenn sich der Darm einmal grundentleerte und die Luft mit allem anderen dazu rauskam.

Ich bekam die Aufgabe, diese Massage jetzt regelmäßig morgens und abends zu machen. Gut dachte ich, das bekomme ich bestimmt irgendwie geregelt. Also ran ans Werk. Zum Ritual geworden waren diese 10 Minuten ganz schnell und Katharina grinste mich dabei so toll an, dass die Zeit viel zu kurz war. Sie genoss es sichtlich und es war ihr auch egal, wo ich sie massierte. Also morgens schnell auf der Wickelkommode, dann waschen, eine neue Windel und anziehen. Muss ja sowieso alles gemacht werden. Am Abend gab es dann das Verwöhnprogramm im Wohnzimmer mit Körperkontakt und einer kleinen Kuscheleinheit. Zwei Wochen lang haben wir das genau so immer wieder gemacht. Es war dann auch schon egal ob Papa oder Mama massierten. Hauptsache es nahm sich jemand von uns dafür Zeit. Und welch´ Wunder, die Koliken verschwanden und die Blähungen waren auch fast weg. Nach nur zwei Wochen – ich konnte es kaum glauben. Seit dem ich jetzt noch Sahne und Knoblauch weglasse, haben wir gar keine Probleme mehr.

Dann hab ich weil´s so super geholfen und unserer Tochter auch viel Spaß bereitet hat, noch einen Massagekurs bei Karin gemacht und jetzt ist die ausgedehnte, abendliche Massage halt so zwischen einer halben Stunde und einer Stunde lang, je nach Lust und Laune von Katharina.

Mein klares Fazit ist: Das Füttern im Krankenhaus mit dem Zeug fällt beim nächsten Kind, wenn´s noch eins gibt, definitiv aus, denn damit fing alles an. Die These, dass nur Buben Koliken bekommen, hab´ ich hinreichend widerlegt. Und auf die zehn Minuten am Tag für die Kolikmassage, die mein Kind auch noch sehr genießt (ok, jetzt ist es so ungefähr `ne Stunde) kommt es nicht an bzw. ich freu mich so sehr, dass sie es so toll findet, das wir als Eltern sogar freiwillig vor der Schlafenszeit früher zu Hause sind, damit wir ihr diese schöne Stunde noch bieten können.

Es ist einfach so schön zu sehen, wie sie es genießt und selbst der anstehende Hunger, der meist schon klar zu erkennen ist, spielt dann keine Rolle mehr. Gemeckert wird dann nur, wenn wir zu wenig massieren. Ich habe sogar ein Öl in der Wickeltasche, dass Katharina auf ihre Massage nicht verzichten muss, wenn wir mal eingeladen sind und es später wird, sodass sie im Auto schon zufrieden einschlafen kann und zu Hause dann gleich in ihr Bett geht.

Also ich war und bin echt froh, dass mit so ein bisschen Freude am Tag so viele Probleme gelöst sind und hoffentlich auch nie wieder kommen. Wir machen weiter mit der Massage bis sie keine Lust mehr dazu hat. Aber das kann dauern und dauern und dauern ….


Von einer Kursteilnehmerin:

Da war ich nun gelandet und der Aufprall war hart, sehr hart.

Ich habe mit 41 mein erstes Baby bekommen. Ich wußte schon lange vorher, wie es jetzt laufen sollte. Ich wollte nach 4 Monaten wieder vollzeit in meinen Job zurück, schließlich hatte ich immer gerne und auch lange gearbeitet. Die Elternzeit wollte mein Mann übernehmen. Ich wollte meine Elternzeit in den Münchner Cafés verbringen, ich wollte eine dieser typischen „Latte Macchiato-Mütter“ sein. Mein Kind sollte eine völlig ausgeglichene, entspannte und glückliche Mutter haben. Nach 21 Jahren im Beruf wollte ich mir die knappe Elternzeit so richtig schön machen mit meinem Baby.

Tja und dann kam alles ganz anders…

Das Baby war da und nichts lief so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Stillen erwies sich als sehr schwierig und brachte mich fast an den Rand der Verzweiflung.
Ständig musste das Baby gewickelt, gestillt, getröstet, rumgetragen werden. Eine Stillmahlzeit dauerte auch gerne mal länger als eine Stunde. Bei 8-12 Stillmahlzeiten in 24 Stunden, blieb nicht viel Zeit für andere Sachen.
41 Jahre habe ich mich nur um meine eigenen Belange gekümmert, nun war da jemand, dem es völlig egal war, ob ich auch mal auf Toilette musste, Hunger oder Durst hatte oder einfach mal ne Mütze voll Schlaf brauchte. An gemütliche Nachmittage in einem Café war gar nicht zu denken. So hatte ich es mir nicht vorgestellt. Häufig wußte ich auch gar nicht, was mein Baby braucht. Warum schreit es? Was braucht es jetzt? Also wurden alle Möglichkeiten abgearbeitet: Hunger, Durst, volle Windel, Bauchweh, Langeweile.

Meine Hebamme empfahl mir den Still-und Babytreff, der von Karin geleitet wird. Dort wurde ich sofort und sehr nett von den anderen Müttern aufgenommen. Ich war also nicht alleine, andere Mütter hatten ähnliche „Probleme“.
Von Karin erfuhr ich vom Babymassagekurs. Da Babymassage auch zu meinem „Latte-Macchiato-Plan“ gehörte, wollte ich auf jeden Fall an einem Kurs teilnehmen.

Mit viel Anstrengung schaffte ich es zu diesem Kurs. In netter Atmosphäre tasten wir uns langsam an die Babymassage ran. Dabei werden die Bedürfnisse des Babys respektiert. Wenn es schläft, hungrig ist oder grad keine Lust auf Massage hat, können die Mütter (oder auch Väter) an einer Puppe die gezeigten Griffe üben, um es dann zu Hause am eigenen Baby auszuprobieren.

In jeder Woche lernten wir neue Griffe. Dazu gab es zu jeder Stunde Kursunterlagen, damit es auch zu Hause mit der Massage klappt.

Woche für Woche konnte ich die Bedürfnisse meines Babys besser zu deuten. Fachleute sprechen von „Baby lesen“.

Inzwischen sind mein Baby und ich ein gut eingespieltes Team. Ich kann ein müdes quengeln von einem „ich habe langeweile und will auf den Arm“-quengeln gut unterscheiden und entsprechend handeln.

Die Babymassage hat heute ein festen Platz in unserem Alltag, wir haben es in unser Abendritual eingebunden. Mein Baby schläft seitdem sehr gut abends ein und mein Mann und ich haben endlich mal wieder Zeit, für einen gemütlichen Abend zu zweit.

Sobald mein Mann die Elternzeit nimmt, wird auch er einen Babymassagekurs machen. Die beiden werden eine schöne Zeit miteinander haben. Ich werde in der Zeit einen Latte Macchiato trinken gehen.